Thema

In regelmäßigen zeitlichen Abständen finden Sie hier eine Plattform für interessante Diskussionen zu Management- und Karrierethemen. Die einzelnen Beiträge sollen Denkanstöße und Handlungsempfehlungen geben zu Themen aus den Bereichen "Führung und Zusammenarbeit", "Organisations- und Personalentwicklung" sowie "Individuelle Karriereplanung".

Da die Artikel inhaltlich teilweise aufeinander aufbauen, empfehlen wir eine Durchsicht von unten nach oben / von Datum alt zu Datum neu.

Transformationale Führung - Teil II

In unserem letzten Beitrag "Transformationale Führung – oder: Mit Jürgen Klopp auf dem Lastwagen um den Borsigplatz"( bitte zuerst lesen, falls noch nicht geschehen ) haben wir die Frage gestellt, warum die bisher sehr lange praktizierten Führungskonzepte der Transaktionalen Führung (z.B. der Situative Führungsstil ) nicht mehr als ausreichend erscheinen.

Transformationale Führung – Teil I

Nachdem viele Unternehmen in den letzten Jahren die Modelle der Transaktionalen Führung (vor allem: Situativer Führungsstil) propagiert und ihre Führungskräfte dementsprechend trainiert haben, rückt seit einiger Zeit das Konzept der Transformationalen Führung stärker in den Vordergrund.

Auslöser dafür sind empirische Untersuchungen über den Einfluss dieses Führungsstils auf den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg. In diesen Studien wird aufgezeigt, dass Unternehmen mit transformationalem Führungsmodell höhere Wachstumszahlen und Rendite erzielen.

Denkanstöße zum Thema „Führung“ - 3. Testen Sie Ihr Führungswissen!

Nicht nur für eine gute Performance im Vorstellungsgespräch, sondern vor allem für die tägliche Führungsherausforderung lohnt sich die Auseinandersetzung mit nachstehenden Führungsstilen/-modellen: Autoritärer und Kooperativer Führungsstil

Situativer Führungsstil

Transformationale Führung
Alle Führungsstile/-modelle bekannt? Nein? Dann aktualisieren Sie Ihr Führungswissen! Ein kurzes Literaturstudium hierzu ist sicherlich lohnenswert ( z.B. bei Wikipedia, siehe auch dort die entsprechenden Quellenhinweise ). Welches Führungsmodell halten Sie für geeignet, welchen Führungsstil präferieren Sie, welchen Ansatz sehen Sie eher kritisch?
Denken Sie einmal darüber nach!
06.01.2015/jt

Denkanstöße zum Thema „Führung“ - 2. Die Führungskraft

„Wie führen Sie denn?“ frage ich zugegebenermaßen recht undifferenziert eine Führungskraft im Vorstellungsgespräch. „Selbstverständlich kooperativ“, erhalte ich als Antwort. Auf mein Schweigen hin fährt mein Gesprächspartner fort: „Ja, partnerschaftlich-kollegial eben“. „Bedeutet kooperativ als Führungsstil partnerschaftlich-kollegial?“ frage ich zurück. „Ich führe halt nicht autoritär. Bei uns ist jeder Mitarbeiter bei der Zieldefinition gleichberechtigt beteiligt. Nur dann sind Mitarbeiter motiviert“, so die Antwort. Da kommt vieles zusammen – aber auch vieles durcheinander. Und hier weitere oft getätigte Aussagen zu oben gestellter Frage: „Ich hole meine Mitarbeiter immer dort ab, wo sie gerade stehen“, „Meine Führung ist mitarbeiterorientiert“, „Meine Mitarbeiter sind meine besten Ratgeber“, „Führung durch Zielvereinbarung“, „Ich versuche, meine Mitarbeiter zu motivieren“, „aufgaben- und zielbezogen“, etc. Viele akzeptablen und richtigen Aussagen - aber wenig Konzept. Meine Eindrücke aus sehr vielen (Vorstellungs-)Gesprächen lassen mich zu der Erkenntnis kommen, dass sich nur recht wenige Vorgesetzte mit dem Thema „Mitarbeiterführung“ umfassend und systematisch auseinandersetzen. Hier besteht doch noch bei vielen Führungskräften Handlungsbedarf in der (auch theoretischen) Auseinandersetzung mit dem Thema „Mitarbeiterführung“. Einerseits erwartet man von einer Führungskraft in einem Vorstellungsgespräch eine fundierte und schlüssige Darstellung ihrer eigenen Führungsphilosophie und keine Fragmente zum Thema „Mitarbeiterführung“, andererseits liegt es in der Verantwortung der Führungskraft, sich über die eigene Führungsrolle bewusst zu werden - zum Wohle des Unternehmens und der Mitarbeiter/innen. Haben Sie sich bereits einmal in diesem Zusammenhang folgende Fragen gestellt

  • Welchen Führungsstil / welches Führungsmodell präferiere ich?
  • Welche Führungsinstrumente setze ich in welcher Art und Weise ein?
  • Welche Persönlichkeitsfaktoren qualifizieren mich als optimale Führungskraft?  

Haben Sie auf diese Fragen auch schon Antworten gefunden? Denken Sie einmal darüber nach!

19.10.2014/jt

Denkanstöße zum Thema „Führung“ - 1. Von der Nachwuchskraft zur Führungskraft

Wenn man mit jungen Managern/innen im Vorstellungsgespräch zusammensitzt, erhält man auf die Frage nach dem nächsten beruflichen Schritt oftmals inhaltlich ähnliche Antworten: „In meiner nächsten Position möchte ich Mitarbeiter führen“, „unbedingt Aufstieg in eine Führungsposition“, „vertikale Entwicklung in eine Leitungsfunktion“ etc. Als Begründung für diese Aussagen bzw. Wünsche hört man häufig: „Ist für die Karriere wichtig“, „Nur so kommt man in hohe Positionen", „Ich will mein Wissen an andere weitergeben“ usw. Insgesamt gelangt man hier zu der Erkenntnis, dass sich viele Jungmanager/innen eine Führungsposition wünschen, sich aber mit dieser Rolle kaum oder noch gar nicht auseinandergesetzt haben. Unabhängig von der Tatsache, dass komplexe Zielsetzungen nur mit Mitarbeitern zu erreichen sind oder arbeitsteilige Prozesse Mitarbeiterteams erfordern, ist die Übertragung einer Leitungsfunktion eine besondere Anerkennung für bisher gezeigte Leistungen und eine positive Einschätzung des Führungspotentials. Folgende Fragen sollten aber gestellt werden, bevor man einem/r Mitarbeiter/in eine Führungsrolle überträgt: „Sind Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst, was es bedeutet, Vorgesetzte(r) zu sein, den Daumen nach oben oder nach unten zu zeigen, einen Mitarbeiter zu entwickeln und einen anderen auf der Strecke zu lassen?“ „Haben Sie schon einmal über Ihre Vorbildfunktion nachgedacht oder über Ihre Rolle als Coach und Trainer für Ihre Mitarbeiter/innen? Viele Fragen, die Antworten häufig offen lassen. Dazu kommt, dass viele dieser jungen Nachwuchskräfte in der Regel nicht ausreichend auf ihre zukünftige Führungsrolle vorbereitet sind. Die Fragen nach einem präferierten Führungsstil und nach Führungsinstrumenten bleiben oftmals nahezu unbeantwortet. Oder: "Was macht denn eine Führungspersönlichkeit aus?“," Welche persönlichen Faktoren / Kriterien qualifizieren zur Führungskraft?“ Fragestellungen, mit denen man sich auseinandersetzen muss, wenn man eine Leitungsfunktion anstrebt. Und hier ist nicht nur Ihr Unternehmen für die Klärung dieser Fragen zuständig, sondern vor allem Sie! Lassen Sie sich durch Management-Literatur inspirieren und googeln Sie Artikel zum Thema Mitarbeiterführung. Sprechen Sie mit Kollegen/innen über unterschiedliche Führungsmodelle oder diskutieren Sie über Vorgesetzenverhalten in betrieblichen und personellen Konfliktsituationen. Werden Sie sich so Ihrer großen Verantwortung als Führungskraft bewusst – Ihrer Verantwortung gegenüber dem Unternehmen in der Erreichung der Abteilungsziele und Ihrer Verantwortung gegenüber Ihren Mitarbeitern/innen für deren Entwicklung und Wohlergehen. Denken Sie einmal darüber nach!

02.09.2014/jt